Infrarot-Wärmekabinen
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Jede Infrarotkabine funktioniert nach dem Prinzip der Wärmestrahlung.
Nicht sichtbares (Infrarot-)Licht wird vom Strahler (einer mehr oder weniger heißen Oberfläche) ausgesandt. Dort, wo das Infrarotlicht auf einen menschlichen Körper trifft, wird es in und unter der Haut in Wärme umgewandelt.

Wir kennen die Wirkung dieser Strahlungswärme von der Sonne. Etwa 40% der Sonnenstrahlen sind Infrarotstrahlen. Sie wärmen uns, auch wenn die Umgebungsluft kühl ist. Verschwindet die Sonne hinter einer Wolke, so fällt die Infrarotstrahlung weg und wir spüren die Kälte der Umgebungsluft.

In der Infrarotkabine wird wohltuende, heilende Wärme mittels Wärmestrahlung in den Körper eingebracht. Diese Art der Wärmezufuhr unterscheidet sich prinzipiell von allen anderen Badeformen wie Sauna, Dampfbad, Wannenbad, Wärmflasche, ...

Bei allen klassischen Badeformen wird die Umgebung des menschlichen Körpers erwärmt. Aber die menschliche Hautoberfläche mit ihren vielen feinen Härchen bildet ein dünnes Luftpolster, welches den Wärmeaustausch mit der Umgebung behindert. Die Wärme aus der Umgebungsluft kann nur mehr oder weniger langsam von außen über die Haut in den Körper "einsickern".
Infrarotwärmestrahlung dagegen durchdringt dieses Luftpolster mühelos und erzeugt die gewünschte intensive Wärme direkt
- auf der Hornhaut (langwelliges IR-C = Flächenstrahler)
- in der Haut (IR-B und kurzwelliges IR-C = Reflektorstrahler)
- unter der Haut (IR-A = Ther-A-Safe Vollspektrumstrahler).

Infrarotwärmestrahlung dringt je nach Wellenlänge unterschiedlich tief ein, bevor sie sich in nützliche Wärme verwandelt.
Je größer die Tiefenwirkung, desto stärker und schneller auch die gewünschte Wirkung wie
- Schwitzen,
- Entschlacken,
- Stimulierung des Immunsystems durch Erwärmung des Blutes,
- Entkrampfung der Muskulatur durch Erwärmung.

So erklärt sich z.B. auch die schnelle Erwärmung und Entkrampfung von Muskeln in einer Infrarotkabine.

Werden tiefere Hautschichten intensiv durch infrarotes Licht erwärmt, dann geschieht folgendes:
1. Überschüssige Wärme wird von feinsten Blutgefäßen weg transportiert und durchwärmt den ganzen Körper.
2. Der Tonus von Blutgefäßen wird normalisiert. Die Sauerstoffsättigung des Blutes kann messbar erhöht und die Mikrozirkulation deutlich verbessert werden.
3. Die kräftige Durchwärmung der Haut (durch IR-A und IR-B) und des Unterhaut-Fettgewebes setzt einen Wärme- und Stofftransport (Schlacke, Gifte) von innen nach außen in Gang.
4. Bei anhaltender intensiver IR-Wärmeeinstrahlung werden durch Wärmeleitung auch tiefere Gewebeschichten (Muskeln) erwärmt.

Die positiven Wirkungen werden unter der Rubrik "Welchen Nutzen kann ich von einer guten Wärmekabine erwarten?" beschrieben.

Infrarotkabinen sind heute mit unterschiedlichster IR-Technik ausgestattet. Die Unterschiede sind nicht nur im Empfinden, sondern auch in der gesundheitlichen Wirkung zum Teil erheblich.
Grundsätzliche Informationen dazu finden Sie in unserem Technik-Teil.

resonante Absorption

"Nachdem das Gewebe maximal stimuliert worden ist, setzen die restlichen (IR-)Strahlen ihren Weg fort, ohne dabei schädlich zu sein. Dieses Phänomen nennt man RESONANTE ABSORPTION."

Dr. Aaron M. Flickstein
7400 Metro Blvd.
Edina, MN 55439, USA

In seinem medizinischen Bericht über Infrarotwärmesysteme